Integrated Building Management - Lighting and shading

BELEUCHTUNG UND BESCHATTUNG

ANFORDE­RUNGEN

Nach der Raumklimatisierung (Raumheizung, -kühlung und -lüftung) ist die Beleuchtung der zweitgrößte Posten auf der Energierechnung in Geschäftsgebäuden. Dies eröffnet beträchtliche Einsparmöglichkeiten. Moderne Beleuchtungslösungen gehen über die einfache Steuerung des Helligkeitsgrades hinaus: Die Anpassung der Farbe oder "Farbtemperatur" des Lichts (d. h. warmes oder kaltes Weiß) erleichtert die perfekte Anpassung der Beleuchtungslösung an die Bedürfnisse und Stimmungen des Nutzers oder das Design des Raums. In Kombination mit einer integrierten Strategie für die intelligente Steuerung der Jalousien nimmt das Einsparpotenzial überproportional zu: Durch Einfangen des Sonnenlichts im Winter lässt sich Heizenergie sparen, während eine intelligente Beschattung im Sommer hilft, Kühlenergie zu sparen.

Der Markt für Beleuchtung und Beschattung ist sehr heterogen. Außerdem gibt es unterschiedliche Protokolle für unterschiedliche Anwendungen. Dies erfordert eine Gebäudeautomation, die die konsistente Integration der unterschiedlichen Protokolle (mit Kabeln und mit Funk) ermöglicht und für die automatische Steuerung der Komfort- und Sicherheitsaspekte einer integrierten Beleuchtungs- und Beschattungslösung verwendet werden kann. Auf einem Markt, bei dem 75 % der Steuerungssysteme in vorhandenen statt in neuen Gebäuden installiert werden, ist es unverzichtbar, eine Funklösung zur Steuerung der Leuchten und Jalousien für Modernisierungen anzubieten.

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LÖSUNG

Mit Honeywell EasyClickPro bietet CentraLine eine spezielle Funklösung zur Steuerung der Leuchten und Jalousien für die Modernisierung und für den Neubau an. Die Steuereinheiten sind für den einfachen Ersatz konventioneller Installationen ausgelegt und können in vorhandenen Unterputzmontagekästen untergebracht werden. Dadurch lässt sich die vorhandene Kabelinfrastruktur zu den Leuchten und Jalousiemotoren weiterverwenden. Beim Neubau kann die aufwändige Verkabelung minimiert werden, da für den Anschluss der Schalter an das Beleuchtungssystem keine Kabel erforderlich sind. Die Steuereinheiten können Befehle von Funkschaltern annehmen, die unabhängig von Batterien oder Stromnetz arbeiten. Dadurch können sie an jeder Stelle, an der sie benötigt werden, installiert werden, ohne sich über die aufwändige Kabelführung zu ihnen oder über den Austausch von Batterien Gedanken machen zu müssen. Die eröffnet außerordentliche Flexibilität in der gesamten Lebensdauer eines Gebäudes. EasyClickPro-Geräte basieren auf dem Standardprotokoll EnOcean und sind für die native Integration mit dem CentraLine Gebäudeautomation vorgesehen. Im Gegensatz zu ähnlichen EnOcean-Produkten unterstützt EasyClickPro zum Beispiel die folgenden erweiterten Funktionen für die GLT-Integration (Gebäudeleittechnik):

  • Die Möglichkeit, die lokalen Befehle durch die GLT außer Kraft zu setzen, um z. B. Leuchten oder Jalousien zentral anzusteuern. Dies spart Energie und erhöht die Sicherheit (siehe "Merkmale").
  • Die Möglichkeit, den aktuellen Status (Helligkeitsgrad oder Jalousieposition) an das GLT-System für eine zuverlässige Visualisierung zu melden.
  • Die Möglichkeit, den Energieverbrauch direkt im Beleuchtungsaktor zu messen. Dies hilft dabei, den Energieverbrauch in einem Gebäude zu verstehen, ohne zusätzliche Zähler installieren zu müssen.
  • Die Möglichkeit, die Betriebszeiten zu verfolgen und automatisch Leuchtenausfälle zu erkennen, um die vorbeugende Wartung zu ermöglichen und Betriebsstörungen bei den Gebäudenutzern durch ausgefallene Beleuchtung zu vermeiden.

Zusätzlich zur Funkbeleuchtungssteuerung bietet CentraLine eine Reihe an integrierter Raum-Controller, die nicht nur die Temperaturregelung übernehmen können sondern auch Leuchten und Jalousien steuern können. Zu diesen Lösungen gehören die Excel 12- und INNCOM-Raummanagementlösungen.

Schließlich bietet CentraLine auch Lösungen zur Integration unterschiedlichster kabelgebundener Beleuchtungslösungen über die Protokolle DALI oder KNX, die im deutschsprachigen Raum weit verbreitet sind. Die HELVAR DALI-Beleuchtungssysteme können zum Beispiel über einen nativen Treiber direkt mit CentraLine GLT verbunden werden. Damit ist der Zugriff auf alle Informationen in den DALI-Vorschaltgeräten (einschließlich Leuchtenstatus und Leuchtenausfall) für Visualisierungszwecke möglich.

Alle CentraLine-Beleuchtungslösungen können unabhängig von der GLTinstalliert, in Betrieb genommen und betrieben werden. Dies ist für die eigenständige Inbetriebnahme und den Betrieb der Beleuchtungssteuerungslösung und damit für die Aufteilung der Zuständigkeiten für verschiedene Geschäfte unverzichtbar. Die Beleuchtung bleibt auch dann voll funktionsfähig, wenn das GLT inaktiv ist, was einen Vorteil gegenüber kombinierten Systemen, bei denen die Beleuchtungssteuerung in Reglern ausgeführt wird, darstellt.

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Integrated Building Management - Lighting and shading

Produkte

DRAHTLOSE BELEUCHTUNG/BE­SCHATTUNG

EasyClickPro

System ohne Kabel und Batterien für die Steuerung von Beleuchtung, Jalousien und Raumtemperatur auf Basis des marktführenden Standards EnOcean. Energieeffizient, wartungsfrei, umfangreich und flexibel, wenn sich die Nutzung von Innenräumen ändert.

KABELGEBUNDENE RAUMSTEUERUNG

Excel 12

Konfigurierbarer Raum-Controller für die Steuerung von FCU und Warmwasserheizung, von Kühldecken und von Leuchten und Jalousien. LONWORKS FTT-10A-Bus für die Integration mit CentraLine-Anlagencontrollern. Eubac-zertifiziert.

DALI-BELEUCHTUNGS­CONTROLLER

Helvar DigiDim905

Controller für DALI-Beleuchtungssysteme mit bis zu 64 Dali-Geräten. Native TCP/IP-Verbindung zu CentraLine GLT-System

 

DALI-BELEUCHTUNGS­CONTROLLER

Helvar DigiDim910

Controller für DALI-Beleuchtungssysteme mit bis zu 128 Dali-Geräten in 2 Teilnetzen. Native TCP/IP-Verbindung zu CentraLine GLT-System

DALI-BELEUCHTUNGS­CONTROLLER

Helvar Imagine920

Controller für DALI-Beleuchtungssysteme mit bis zu 128 Dali-Geräten in 2 Teilnetzen. Unterstützung von bis zu 252 SDIM-Adressen und bis zu 512 DMX-Adressen (IN oder OUT). Native TCP/IP-Verbindung zu CentraLine GLT-System

INTELLIGENTE INTEGRATION

HAWK

Intelligente Integrationsplattform, mit BACnet (IP und MSTP) inkl. B-BC-Zertifizierung, LONWORKS (FTT-10A und IP), Modbus, M-BUS, DALI, KNX, EnOcean, Integration von CCTV

MERKMALE

Die Integration von Beleuchtungs- und Jalousiesteuerungen mit dem CentraLine GLT-System bietet zwei Vorteile:

  1. Der Energieverbrauch kann durch aktive Steuerung von Jalousien und Leuchten als Teil der Temperaturregelung minimiert werden.
  2. Die Sicherheit der Gebäudenutzer kann durch aktive Steuerung von Jalousien und Leuchten als Teil der gesamten Brand- und Rauchsteuerungsanwendung erhöht werden.

Minimieren des Energieverbrauchs

Je nach bestimmten Faktoren wie Raumsollwert und Außenlufttemperatur benötigen Räume Heiz- oder Kühlenergie, um ein komfortables Niveau aufrechtzuerhalten. Da auch weiterhin Wärmedämmungsmaßnahmen gefordert werden, spielt die Sonnenenergie eine zentrale Rolle im Energiebilanzausweis von Gebäuden: Die Sonneneinstrahlung gelangt durch die Fenster in die Räume und wird in Wärme umgewandelt, sobald sie auf Flächen wie den Fußboden, Wände oder Möbel trifft. Im Sommer könnte dies zur "Überhitzung" der Räume führen, auch wenn die Außentemperatur unter der gewünschten Raumtemperatur liegt. In der Regel würden Kühlsysteme einspringen, um die Innenraumtemperatur zu reduzieren, was aber kostspieligist. Energieeffizienter wäre die Verwendung einer automatisierten Beschattung, um unerwünschtes und übermäßiges Aufheizen zu verhindern. Dies bedeutet das automatische Schließen der Jalousien, wenn die Sonne scheint und die Raumtemperatur den Sollwert überschreitet.

Im Winter kann der Sonnenschutz helfen, Sonneneinstrahlung "einzufangen", um Heizenergie zu sparen: Durch automatisches Öffnen des Sonnenschutzes an sonnigen Tagen wird die natürliche Wärme der Sonne genutzt, um den Energieverbrauch für die Heizung zu minimieren.

Höhere Sicherheit

In integrierten CentraLine-Lösungen wird das GLT-System automatisch über Brandalarmmeldungen informiert. Dadurch werden automatisch zum Beispiel die folgenden Aktionen ausgelöst:

  • Sonnenblenden werden geöffnet und in der obersten Position arretiert, um der Feuerwehr den leichten Zugang zum Gebäude und die Evakuierung von Personen durch Fenster zu ermöglichen.
  • Sobald ein Brand erkannt wurde, können die Leuchten in den Räumen zu blinken beginnen, um die Menschen über kritische Situationen im Gebäude zu informieren. Danach können die Leuchten automatisch eingeschaltet werden, damit der Fluchtweg leichter gefunden werden kann.
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