Centra Line by Honeywell

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26.04.2012

Light + Building 2012: BACnet Zertifizierung für ARENA AX und FALCON

Europäische BACnet Zertifizierung für die Leitzentrale ARENAAX und Anlagenregler FALCON

SCHÖNAICH, April 2012 – CentraLine by Honeywell erhielt als erste europäische Marke eine BACnet Zertifizierung der Gebäudeleitzentrale ARENAAX und bietet damit die ersten BACnet Advanced Workstations (B-AWS) und BACnet Operator Workstations (B-OWS) für HLK Lösungen an.  Bereits im September erhielt der Anlagenregler FALCON die Zertifizierung nach dem B-BC Profil.

Das Zertifikat der offiziellen europäischen Zertifizierungsstelle WSPCert attestiert die volle Erfüllung der betreffenden BACnet Standards und sichert so maximale Interoperabilität. Damit können CentraLine Systeme auch dort eingesetzt werden, wo öffentliche Ausschreibungen explizit eine BACnet Zertifizierung fordern.

Die ARENAAX Leitzentrale eignet sich aufgrund ihrer Skalierbarkeit und des integrierten Web-Zugriffs hervorragend für alle Arten von HLK Projekten, von der Kleinanlage in einer Schule bis zum standortübergreifenden Liegenschaftsmanagement. Darüber hinaus erlaubt die Zentrale eine gewerkeübergreifende Integration anderer Systeme über verschiedenste Protokolle. Hierzu gehören Verbrauchsdatenerfassung, Lichtsteuerung, Zutrittskontrolle, Einbruchmeldung sowie Videoüberwachung.

Bereits im September 2011 führte CentraLine den BACnet zertifizierten FALCON Anlagenregler ein. Dieser Regler erhielt die Zertifizierung nach dem B-BC Profil (BACnet Building Controller) und verfügt damit über alle für die Gebäuderegelung notwendigen Funktionen. Der frei programmierbare FALCON Regler unterstützt neben dem BACnet Protokoll auch das zweite in der Gebäudeautomatisierung verbreitete Protokoll LonWorks im selben Gerät, ohne dass hierfür zusätzliche Hardware oder Software und damit zusätzliche Kosten anfallen würden. Als vollwertiges LON-Gerät erlaubt FALCON die Integration von LON-basierten Einzelraumreglern, Pumpen, Frequenzumformern oder anderen Geräten, die über den LonWorks Bus kommunizieren. Informationen aus diesen Geräten können ins BACnet Netzwerk übertragen und von anderen BACnet Teilnehmern (Regler oder Leitzentralen) verwendet werden. FALCON ist flexibel für jeden Gebäude- und Anwendungstyp einsetzbar: Er skaliert von einer stand-alone Anwendung beispielsweise in einem Kindergarten bis zu komplexen, vernetzten Liegenschaften in Großprojekten und harmoniert hervorragend mit der ArenaAX Leitzentrale.

Ergänzt werden CentraLine Systeme durch die BACnet Einzelraumreglerfamilie LYNX, die sich ebenfalls auf die ARENAAX Leitzzentrale aufschalten lassen.

Unterstützung  TCP/IP Infrastruktur und Internet-Zugriff

Sowohl der FALCON als auch die ArenaAX Leitzentrale können als TCP/IP basierte Produkte in eine vorhandene Standard-Ethernet-Infrastruktur eingebunden werden. Damit entfallen spezielle Verkabelungen.  Standardmäßig enthält sowohl jeder FALCON als auch die ARENAAX Leitzentrale einen integrierten Web Server. Diese ermöglichen die Bedienung des kompletten Systems  mit Standard-Browsern wie Internet Explorer oder Mozilla Firefox entweder direkt vor Ort oder abgesetzt von jedem vernetzten PC aus. Jeder Berechtigte kann über das TCP/IP-Netzwerk auf Zeitprogramme, Datenpunkte, Regelparameter, Trendwerte und andere Informationen im Regler oder auf der Leitzentrale zugreifen. Eine zusätzliche Software ist hierfür nicht notwendig. Dies spart Kosten und Wartungsaufwände.  Der Webserver im Regler befähigt den FALCON auch zur Anwendung in Kleinanlagen ohne Leitzentrale. Doch auch in Systemen mit Leitzentrale hat der integrierte Web Server seine Existenzberechtigung: Er erlaubt eine von der Zentrale unabhängige, redundante Bedienung und erhöht damit die Ausfallsicherheit des Gesamtsystems.

Über das TCP/IP Netzwerk ist es ebenfalls möglich, Alarme an E-Mail-Konten zu versenden. Dadurch kann ein Servicepartner ortsunabhängig über Probleme an der Anlage informiert werden und kann diese gegebenenfalls über einen Browser-Fernzugriff analysieren und wenn möglich direkt beheben.

Energieeffiziente Lösungen für alle HLK-Anwendungen

Ob traditionelle Heizungs-, Lüftungs- oder Klima-Applikationen (HLK) oder Anwendungen mit erneuerbaren Energien: FALCON und die ARENAAX eignen sich für jede beliebige Applikation. Die freie Programmierung eröffnet unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten und bietet neben Standardbausteinen wie PID Reglern und logischen sowie mathematischen Verknüpfungen auch Energiemanagementfunktionen wie beispielsweise selbstadaptierende Start/Stopp-Optimierung, Nachtkühlung oder Taktbetrieb. Die Programmierung erfolgt graphisch mit Hilfe eines Editors und ist dadurch sehr einfach zu erlernen. Einmal entworfene Lösungen oder Lösungsteile können als „Makro“ in einer Bibliothek abgespeichert und für andere Projekte wiederverwendet werden. Dies erhöht den Standardisierungsgrad von Anwendungen, vermeidet individuelle Programmierfehler und vereinfacht den Service. Übrigens sind im CentraLine System nicht nur die Regler, sondern auch die ARENAAX Leitzentrale frei programmierbar. Damit können übergeordnete Überwachungs- und Optimierungsfunktionen auf einfachste Art realisiert werden.

Offenes Gebäudemanagementsystem jenseits von BACnet

Durch die Unterstützung des BACnet und LON Standards auf Reglerebene ist FALCON hervorragend für Automatisierungsaufgaben im HLK Bereich geeignet.  In realen Projekten müssen jedoch häufig Fremdsysteme eingebunden werden, die weder über eine BACnet- noch über eine LON-Schnittstelle verfügen. Die Anwendungen reichen von einfachen Feldbusanbindungen (beispielsweise Modbus für die Kältetechnik oder M-Bus für Verbrauchsdatenerfassung) bis zur Integration komplexer Subsysteme für Lichtsteuerung   (KNX/DALI), Videoüberwachung, Einbruchmeldung oder Zutrittskontrolle. CentraLine bietet eine offene Systemarchitektur, die solche Anbindungen auf einfachste Weise realisierbar macht, und dem Gebäudeverantwortlichen eine konsistente Überwachung und Bedienung aller angeschlossenen Subsysteme auf der ARENAAX ermöglicht. Neben der vereinfachten Bedienung der Gebäudesysteme ergeben sich durch die Integration anderer Gewerke zusätzliche Vorteile für die Gebäudebetreiber und -nutzer:

Zwei Beispiele:

  • Erweiterte Sicherheitsfunktionen können realisiert werden, indem beispielsweise im Feuerfall automatisch die Beleuchtung eingeschaltet, die Jalousien hochgefahren und die Notausgänge geöffnet werden.
  • Der Energieverbrauch kann deutlich reduziert werden, wenn beispielsweise in Hotels die Temperaturregelung in das Raumbuchungssystem integriert wird: Ist ein Zimmer gebucht, geht es in den Bereitschaftsbetrieb. Checkt der Gast ein, wird automatisch in den Komfortbetrieb geschaltet. Nach dem Auschecken wird der Raum auf Frostschutzniveau gefahren.

Honeywell unterstützt BACnet-Standards

Honeywell engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für die Weiterentwicklung, Pflege und Verbreitung des BACnet-Standards. In den USA ist Honeywell Mitglied der BACnet Manufacturers Association (BMA) und in Europa Teil der BACnet Interest Group Europe (BIG-EU).

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